Geht es um eine Stellenbesetzung oder eine Echtheitsprüfung, dann ist die Fertigung eines Gutachtens erforderlich.

Bei der Stellenbesetzung ist die graphologische Analyse hilfreich, indem sie Aussagen über Arbeits- und Sozialverhalten eines Schrifturheber trifft und so bestehende Entscheidungsgrundlagen bestätigt, differenziert oder ergänzt sowie dazu beiträgt, Interviews vorzubereiten und Entscheidungsgrundlagen zu dokumentieren. Sie hat einen geringen Zeit- und Kostenaufwand, ist auf jeder Hierarchieebene anwendbar und erfordert nicht die Anwesenheit des Kandidaten.

Bei Echtheitsprüfungen geht es um Schriftvergleichung, nicht um psychologische Interpretation. Häufiger Hintergrund ist die Frage nach der Urheberschaft einer Unterschrift.